SYNK GROUP und SYNK BUSINESS SCHOOL forscht für Sie im Bereich Führung

Seit 2012 forscht die SYNK GROUP und SYNK Business School in Zusammenarbeit mit der University of Gloucestershire im Bereich Führung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt in die Leistungen und Programme der SYNK Business School übertragen. Somit profitieren die Teilnehmer an den Coaching-, Leadership-  und Management Programmen direkt davon. Praxisorientiertes Wissen auf höchstem Niveau steht dabei im Vordergrund.

Die SYNK Business School legt großen Wert auf einen praktischen Nutzen ihrer Forschungsarbeit. Deshalb werden Praktiker, Entwickler, Berater und Wissenschaftler gleichermaßen in den Forschungsprozess mit eingebunden. Interessierte Leser können sich hier im Forschungs-Panel registrieren und an den Befragungen, Diskussionen und Ergebnispräsentationen teilnehmen:

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Überblick unserer bisherigen Studien:

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Breakdown Events in Führung - wenn nichts mehr geht.

Forschungsgebiet von Jörg Krauter

Wie Führung auch unter extremen Bedingungen funktioniert.

Wirtschaftlicher Wandel, Globalisierung und sich verändernde sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen sind oft der Grund für Kostensenkungsprogramme, Reorganisation, Wechsel der Unternehmensstrategie, Fusionen und Übernahmen oder aber Wachstumsinitiativen in Unternehmen. Die damit ausgelösten Veränderungsprozesse finden häufig in einem volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Kontext statt. Dies kann in der Folge zu Breakdown Ereignissen führen.

Breakdown Ereignisse können als Krisen, Dilemmata und andere meist als unerwartet wahrgenommene extreme Kontexte z.B. kontraproduktive Konflikte, Verlust der Kontrolle oder Distress beschrieben werden. Führungskräfte und Mitarbeiter finden dabei keine Lösung für das anstehende Problem und erleben die damit verbundenen möglichen Auswirkungen und Konsequenzen als nicht annehmbar.

Jörg Krauter untersucht im Rahmen seiner Forschungsarbeit an der University of Gloucestershire, England, wie Führung in Breakdown Situationen abläuft und wie mögliche Lösungsszenarien dazu aussehen können. Im Rahmen einer systemischen Szenario Analyse analysiert Jörg Krauter insbesondere die adaptive Funktion in Führungssystemen. Im Kern geht es um einen Anpassungsprozess des Führungssystems an die veränderten Rahmenbedingungen.

Die bisherige Forschungsarbeit von Jörg Krauter legt die Vermutung nahe, dass die adaptive Führungsfunktion von drei Teilprozessen unterstützt wird. Ein Prozess der Zielsetzung, ein Prozess der sozialen Interaktion und einen Prozess der Reflexion. Diese drei Prozesse bilden ein zusammenhängendes und wechselwirkendes System, das Jörg Krauter "Reflexive Soziale Interaktion (RSI)" nennt.

Darunter versteht Jörg Krauter einen wechselseitigen Prozess der zielorientierten Verhaltensbeeinflussung der Akteure während des Breakdown Ereignisses. Führungskraft und Mitarbeiter reflektieren dabei gleichzeitig aus der Perspektive eines externen Beobachters heraus, wie ihre mentalen Muster (Gedanken, Einstellungen, Haltungen und Präferenzen) und Emotionen ihr Verhalten beeinflussen. Ziel ist es, den Anpassungsprozess hinderliche Verhaltensweisen zu reduzieren und eine bewusste Auseinandersetzung mit der Situation zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk legt Jörg Krauter dabei auf die Analyse physiologischer und psychologischer Grenzen, denen Menschen in Stresssituationen ausgesetzt sind. Reduzierte Wahrnehmung, Einschränkung rationaler/logischer Entscheidungsfindung und überwältigende Emotionen schränken ein lösungsorientiertes Verhalten in Breakdown Situationen ein.

Die im Rahmen einer umfassenden Analyse von internationalen Forschungsarbeiten zum Themenfeld Führung erhobenen Daten haben aus Sicht von Opens internal link in current windowJörg Krauter noch einige "Leerstellen" in den Führungstheorien aufgezeigt. Diese haben auch für die Führungspraxis eine hohe Relevanz:

     

  • In den Theorien der Führungsstile und Führungseigenschaften fehlen zum Teil die Strukturen und Prozesse auf die sich die Verhaltensweisen beziehen sollen.

  • Obwohl Führung als soziale Konstruktion begriffen wird und im wesentlichen aus sozialer Interaktion besteht, wird nur unzureichend Führungsverhalten im Kontext der konkreten Leader-Follower-Interaktion betrachtet.

  • Führung kann als ein komplexes, adaptives und kontextgebundenes System verstanden werden. Führung ist nicht durch die Führungskraft alleine zu leisten und auch nicht alleinige Aufgabe derselben. Follower und weitere Unternehmensebenen sind zu integrieren.

  • Das Führungssystem sollte zumindest die gleiche Komplexität haben wie das System, welches es führt.

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Seine Erkenntnisse sammelt der Direktor der SYNK Business School in seinem Gesamtkonzept des "Leadership Reengineering - Zukunft der Führung". Für den fachlichen Austausch wurde hierzu auf der Business Plattform XING eine gleichnamige Gruppe eingerichtet. Interessierte Leser können sich über folgenden Link weiter gehend informieren:

https://www.xing.com/go/group/87642.8d62d7/6171044

Steigerung der Leadership-Performance – Stärkenfokus in der Führungskräfteentwicklung

Forschungsgebiet von Udo Krauß

A Strengths-based Development Approach to Leadership Effectiveness

Der Begriff Effektivität beinhaltet messbare Ergebnisse durch das Setzen und Erreichen von Zielen. Allerdings kann eine Erhöhung der Effektivität in der Führung nicht ohne Sinn und die Berücksichtigung der persönlichen Stärken des Einzelnen erreicht werden (Buckingham und Clifton, 2001; Cameron 2012; Drucker 2012) . 

Eine Reihe von Forschungsarbeiten verfolgt die These, dass die Konzentration auf Stärken (statt Schwächen) (Cameron 2012) Menschen hilft, engagierter, produktiver und besser zu führen (Rath und Conchie 2008). Die Stärkenforschung ist in einem frühen Entwicklungsstadium und beruht auf den Erkenntnissen der Positiven Psychologie, die positive Erfahrungen, positive Eigenschaften und positive Rahmenbedingungen in den Fokus rückt.

Im Wesentlichen wurde die Positive Psychologie durch die beiden Forscher Csikszentmihalyi (1998) im Rahmen der Flow-Theorie und Seligman (2002) beeinflusst. 

Die Flow-Theorie fördert die Verbindung zwischen Herausforderung und eigener Stärke mit einer vollständigen Absorption in der Tätigkeit. Seligman entwickelte ein Gegenstück zu Forschungsthemen wie Wut oder Angst durch das Studium der universellen Tugenden und Qualitäten, die durch positive Erfahrungen zu individuellem Wachstum führen sollen. Nach Riggio und Reichard (2008) könnte der stärkenbasierte Ansatz mögliche Lösungen für die Entwicklung von Führungswirksamkeit bringen.

Bei der Auswertung der vorhandenen Literatur und Überprüfung der Theorien und Methoden ergibt sich ein Forschungsdesiderat:

Einerseits weisen Forscher nach, dass
- durch einen Wechsel von destruktivem zu positivem, unterstützendem Verhalten (Cameron 2012) die Führungswirksamkeit beeinflusst wird.
- positive Emotionen (Fredrickson, 2001) die Entwicklung der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten positiv beeinflussen.
- durch den Ansatz der persönlichen Stärken Führungskräfte besser führen (Buckingham und Clifton, 2001; Rath & Conchie, 2008).

Andererseits belegen Forscher, dass
- eine Positiv-Negativ-Asymmetrie (Sparks & Baumeister, 2008) besagt, dass sich negative Eindrücke stärker auswirken als positive.
- Führungskräfte erst dann effektiv werden, wenn Sie sich neben den positiven Dingen auch den negativen Dingen annehmen (Kaplan & Kaiser, 2013).
-  Führung zu eindimensional betrachtet wird, wenn Führungskräfte nicht auch inakzeptable Schwächen adressieren (Hayes, 2009).

Hier setzt die Führungsforschung von Opens internal link in current windowUdo Krauß an. Anstelle einer Entweder-Oder-Diskussion werden beide Seiten berücksichtigt. Er widmet sich einer ganzheitlichen Betrachtung, wie der stärkenbasierte Ansatz in der Führungskräfteentwicklung die Effektivität der Führung beeinflusst.

Wenn Sie die Ergebnisse der Studie erhalten möchten, dann wenden Sie sich bitte an Christine.baur@synk-group.com.

XING: Starke Führung - Höchstleistung entwicklen